Montag, 27. Januar 2014
Siem Reap
Siem Reap - Kambodscha
Nach einer wiedermal abenteuerlichen busfahrt über 13 stunden kamen wir abends in siem reap an. Die fahrt begann in einem 16 mann bus in ko chang. An der grenze zu kambodscha wurden wir dann in einen imbiss gesetzt und nun begann die prozedur. Zuerst mussten wir unseren pass abgeben in der hoffnung, dass wir ihn anschließend mit unserem visum für kambodscha wieder bekommen. Dies war auch der fall. Anschließend sollten wir zu fuss über die grenze gehen. Wie bei einem viehtrieb im wilden westen wurden alle touristen in ein tunnel "getrieben", wo wir unseren stempel für die einreise bekommen sollten. Wer seinen pass mit etwas "kleingeld" einem grenzbeamten gezeigt hat, durfte die etwa 90 min wartezeit umgehen und direkt einreisen.... Da wir aber in einer gruppe unterwegs waren und zwei österreicher kein kleingeld besaßen, hieß es eben warten. Anschließend ging die fahrt in kambodscha weiter, wobei die straße irgendwann nicht mehr existierte und einem feldweg weichen musste. Die straße zwischen reuth und wernsbach kann man im vergleich getrost als autobahn bezeichnen ;)
Ja endlich in siem reap angekommen trauten wir unseren augen nicht. Wir waren am ballermann asiens!!! Überall reihte sich kneipe an kneipe, nur europäer, meist etwas älter mit jugendlicher kambodschanischer begleitung, und überall laute musik und party. Im vergleich zu den thais sind die kambodschaner weniger reserviert und fassen einen auch mal an, um eine massage in ihrem privatroom zu verkaufen....
Am ersten tag schauten wir uns erstmal die stadt an und suchten ein gutes restaurant. Ganz nach edeka: gut und günstig muss es sein. Meistens kostete das essen zwischen 1,50 -2,50$. Also konnten wir es uns wieder gut gehen lassen. Abends besuchten wir das wichtigste kulturdenkmal asiens: Angkor Wat! Die tempelanlagen standen die nächsten zwei tage auf dem programm, wobei wir einmal mit dem tuk tuk und einmal mit dem radl fuhren und die anlagen inspizierten. Viele tempel waren über 1200 jahre alt und teilweise eingefallen, aber vor allem angkor wat mit seinen 5 türmen war das eintrittsgeld wert.
Am 4 tag fuhren wir mit dem mountainbike zum 20km entfernten see, dem tonle sap. Dort wollten wir die schwimmenden dörfer besuchen, aber ein beamte versperrte uns am ende den weg. Denn nichts ist umsonst, weshalb wir 20$ für eine bootsfahrt zu dem 500m entfernten dorf zahlen sollten... Nicht mit uns! Wir sind lieber wieder aufs rad und machten heimwärts mehrere pausen am straßenrand und genossen die aussicht auf die zahlreichen reisfelder.
Am nächsten tag dann ging es um 5 uhr los, sonnenaufgang über angkor wat... Ich kann nur sagen: malerisch! nach einer ausgiebigen siesta wollten wir es abends krachen lassen, was wir auch einigermaßen taten, allerdings kamen wir an die engländer nicht ran:)
Leider war dann der nächste tag auch gelaufen, man wird ja nicht jünger.... War aber nicht weiter tragisch, denn an diesem tag war auch nichts mehr geplant, außer 21.30 fussball im stadion auf bayern1 und den 4:0 clubsieg hören! FCN:)
In unserem zimmer hatten wir auf über 80 kanälen ein super fernsehprogramm, weshalb täglich das nba spitzenspiel zum frühstück lief. Außerdem die nfl conferencefinals und dem ebbe seine sch.... Äh super bayern.
Ja am nächsten tag gings dann mit dem flieger zurück nach thailand, genauer gesagt in den norden nach chiang mai.
Hier sind wir jetzt im tiefsten dschungel, mal schaun was die nächsten 14 tage so bringen.....
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