Montag, 24. Februar 2014
Hanoi - Halong Bucht
Hanoi-Halong Bucht
Nach einem abenteurlichem flug in einer propellermaschine sind wir heil in hanoi angekommen. Dort waren wir allerdings geschockt! Nur 15 grad und regen!!! Das hieß erstmal unsere wenigen warmen sachen auspacken und dann die stadt erkunden.
Ein highlight von hanoi ist auf jeden fall das ho-chi-minh-mausoleum. Dort ist uncle ho, wie er von den vietnamesen genannt wird, seit seinem tod 1969 als "mumie" aufgebart. Der besuch des mausoleums war aber nicht so einfach wie gedacht. Erst mussten wir eine umweg von einer halben stunde machen, da man nur an einem bestimmten eingang eintreten durfte. Anschließend gab es eine belehrung und dann musste man in gruppen, immer zwei nebeneinander, in reih und glied zügig hindurchlaufen. Erinnerte mich an die kindergartenzeit... Ja nach weiteren sehenswürdigkeiten ließen wir den ersten tag in hanoi in einer der vielen straßenkneipen bei 7 bier ausklingen.
Am nächsten tag machten wir uns auf den weg in die berühmte halong bucht. Der drei tages ausflug sollte allerdings vom wetter gezeichnet sein...
Erster tag: sonne! Wir besuchten die größte und bekannteste höhle hier, durften mit dem kajak ein wenig herumpaddeln und betrachteten den sonnenuntergang an einem "einsamen" strand. Nachts schliefen wir auf dem boot und angelten nach sqibs, wobei angler-armin sogar einen volltreffer landete. Leider war es, krass gesagt, arschkalt!
Zweiter tag: regen, nebel! Scheiße! Dick eingepackt besuchten wir eine perlenfarm und wurden anschließend an einem resort abgeladen. Dort verbrachten wir den tag und wurden am nächsten morgen wieder abgeholt. Wenn es ca 10 grad wärmer gewesen wäre, dann wäre es dort sicherlich traumhaft. So blieb es leider bei einem 30 sekündigem bad im meer und kniffel spielen im beheizten zimmer.
Dritter tag: regen! Wir wurden eigentlich nur zurück nach halong stadt gefahren und anschließend mit dem bus nach hanoi.
Ich muss leider sagen, dass die halong bucht meine erwartungen nicht erfüllen konnte. Dies lag zum einen am wetter, zum anderen auch an den vielen touristenbooten. Die bucht ist mehr ein massenobjekt, wo mehrere tausend touristen am tag herumgeschifft werden. Die bekanntesten plätze fahren alle an, hier ist das gedränge am größten. Außerdem gehen die vietnamesen bescheiden mit ihrer umwelt um. Die abfälle und abwasser vom schiff werden einfach abgeleitet ins meer, was man schön an den braunen stellen und müllinseln erkennen kann. Beim auftanken laufen mal paar liter diesel ins wasser, die bierdosen gehen über board.... Sehr schade!!!
Ja mehr gibts hierzu nicht zu sagen. Aufgrund des schlechten wetters fahren wir nun mit dem nachtbus nach hue, der alten kaiserstad. Dort erwarten uns wieder angenehme 25 grad und sonne. Jippie;)
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